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Aufgabe der Gemeinschaft ist es, die Tradition der Pioniere der deutschen Luft- und Raumfahrt lebendig zu erhalten und die große Erfahrung ihrer Mitglieder an die heute in der Luft- und Raumfahrt Tätigen weiterzugeben.

Wir sind korporatives Ehrenmitglied des DAeC und der DGLR.
Mit dem Engagement in der Traditionspflege leisten wir einen Beitrag zur Zukunftssicherung des Luftsports und sorgen dafür, dass die Geschichte der Fliegerei nicht in Vergessenheit gerät.

Wir setzen uns insbesondere ein für:

Erhalt der Tradition der deutschen Luftfahrt
Kontaktpflege zu ähnlichen internationalen Organisationen
Hilfe für in Not geratene Mitglieder
Förderung des Luftsports sowie flugtechnischer Projekte und fliegerischer Vorhaben
Belohnung herausragender Leistungen junger Flieger
Besondere Würdigung der besten Streckenflugleistung von Nachwuchspilotinnen im Segelflug
Unterstützung luftfahrtorientierter Arbeiten von Jugend- und Schülergruppen
Beratung und Betreuung von Luftfahrt-Museen
Bemühungen zur Erhaltung von luft- und raumfahrtgeschichtlicher Erinnerungsstätten
Berichte über Erfahrungen und Erlebnisse aus der Luftfahrt
Förderung luftfahrtgeschichtlicher Forschung einzelner Mitglieder


So fördern wir ...

24.04.2022

Größtes Kunststoff-Flugzeug der Welt in Bayern gestartet...

...so lautete eine Schlagzeile der SZ Nr. 73 vom 3. April 1995

Das Höhenforschungsflugzeug Strato 2C hatte mit einer Spannweite von 56,5 m fast die eines Jumbo-Jets, ein Gewicht von 13,35 t und einen 24 m langen Rumpf. Viele Mitglieder der Traditionsgemeinschaft "Alte Adler" waren an der Entwicklung und Erprobung des Flugzeuges beteiligt. Am 4. August 1995 wurde eine Flughöhe von 61.000 ft bzw. 18.300 m erreicht.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel HIER


17.03.2022

GFW-4 mit ungewöhnlichem Antrieb

Ein Bericht von Frank-Dieter Lemke †

Unser Mitglied Gerhard F. Wagner aus Kaiserslautern entwickelte und baute einen ultraleichten Motorsegler der 120-kg-Klasse mit Dreiblatt-Faltpropeller als Druckschraube auf einem umlaufenden Luftschraubenring am Leitwerksträger. Diese ungewöhnliche Luftschraubenanordnung ist nicht unbedingt neu, aber höchst selten und kennt nur zwei Vorläufer: die C 10 der Flugtechnischen Arbeitsgemeinschaft Chemnitz und die WK-1 von Werner Kuffner. Gerhard Wagner aber verwendete als erster einen Elektromotor für seinen Antrieb.

Lesen Sie den Bericht unseres verstorbenen Mitglieds Frank-Dieter Lemke,  geschrieben 2020  HIER

GFW-4 Motorsegler Elektroantrieb

06.01.2022

Gunther Plüschow – Silberkondor über Feuerland

Ein Bericht unseres Mitglieds Rolf Korth

Durch Zufall geriet ich als Schüler an den Namen „Gunther Plüschow“. Seine zusätzliche Bezeichnung als „Der Flieger von Tsingtau“ erweckte meine Neugierde und veranlasste mich zu weiteren Nachforschungen. Was ich fand, waren Bücher und Berichte aus dem und über das Leben eines Mannes, der trotz stark  nationaler  Fixierung  die  Erde  mit  offenen Augen angesehen hat. Sehr bald stellte ich fest, dass ich nicht auf einen Wissenschaftler, Organisator und versierten  Expeditionsleiter,  sondern  vielmehr  auf einen Träumer gestoßen war. Dieser Träumer hatte jedoch  hinreichend  Kraft  und  war  unbekümmert genug, seine Träume zu verwirklichen. Träume an Stelle  durchdachter  Planungen  und  akribischer Vorbereitungen waren schließlich auch die Ursache für seinen frühen Tod.

Lesen Sie den vollständigen Bericht HIER

Tsingtau, Silbercondor, Plüschow

18.10.2021

Der Hubschrauber vom Bodensee

Ein Bericht von Ernst Haller †

Die Vision von einem Auto das sich als Hubschrauber auch in die Luft begeben kann. Unser Mitglied, Ludwig Wagatha, ein "Alter Adler" war Testpilot.

Es begann Ende  der  50er  Jahre  im  vergangenen  Jahrhundert mit der Idee eines Volkshubschraubers, der nicht mehr kosten sollte als ein Volkswagen, die der Industrielle Josef Wagner aus Friedrichshafen umsetzen wollte.
Er hatte die Vision, ein Auto zu bauen, das sich als Hubschrauber  auch  in  die  Luft  erheben  konnte.  So experimentierte er zusammen mit einem Motorenspezialisten einige Zeit an einem geeigneten Stern-Umlauf-Motor, der die am Rotormast angebrachten Rotorblätter direkt antreiben sollte. Die Rotorblätter sollten sich gegenläufig drehen,  wodurch  im  Gegensatz  zu  herkömmlichen Hubschraubern  auf  den  Heckrotor  verzichtet  werden konnte und das Fliegen derart vereinfacht werden sollte, dass  auch  ein  Laie  in  relativ  kurzer  Zeit  das  Fliegen erlernen konnte.

Lesen Sie den historischen Bericht von Ernst Haller aus dem Jahr 2015 HIER

Hubschrauber, Aerocar, Fliegendes Auto

21.08.2021

Wiedergeburt des bedeutendsten Flugbootes der Pionierzeit

Franz Selinger † berichtet über den Nachbau des DORNIER „Wal“ N 25 von Roald Amundsen im DORNIER-Museum

Amundsen hatte nach einem gescheiterten Versuch 1923 überlegt, mit einem  in die USA exportierten Landflugzeug Junkers F 13 zum Pol zu fliegen, dass ein erneuter Versuch eines Polfluges nur mit einem zweimotorigen Flugboot, am besten mit zwei Flugbooten zu unternehmen wäre und dazu das Flugboot Dornier „Wal“ in Aussicht genommen.

Am  21.  Mai  1925  um  05:10  h  starteten  die  beiden Flugboote und nahmen Kurs „00“ Nord.

Lesen Sie den ganzen Artikel  HIER 

Besuchen Sie das Dornier Museum Friedrichshafen um den Nachbau des "Wal" zur sehen. 

Do "Wal" N25, Amundsen, Spitzbergen
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Über uns

Die Traditionsgemeinschaft "Alte Adler e.V." ist eine Vereinigung von Persönlichkeiten, die sich durch besondere fliegerische Leistungen im zivilen und militärischen Bereich sowie als Forscher, Wissenschaftler, Konstrukteure, Lehrer, Historiker, Publizisten und Förderer um die Luft- und Raumfahrt verdient gemacht haben.

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Historische Persönlichkeiten

Wie Wolf Hirth sind viele frühere Mitglieder als Ikonen der Luft- und Raumfahrt weithin bekannt, von den frühen Pionieren bis zu den heutigen Tagen. Die Traditionsgemeinschaft bewahrt allen ein ehrendes und würdiges Andenken.

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